Die Wahl einer Methode, zu der eine Frau und ihr Partner wirklich stehen können, ist eigentlich nicht allzu schwer zu treffen. Vorausgesetzt, einige wichtige Punkte werden dabei berücksichtigt.
Antibabypille & Co. enthalten künstliche Sexualhormone, die in ihrer Wirkung den körpereigenen sehr ähnlich sind. Je nach dem werden Kombinations- oder Mono-Präparate verschrieben.
Wer die Antibabypille einnimmt, simuliert mit dem Rhythmus «21 + 7» gewohnheitsmässig den natürlichen Zyklus. Dabei braucht es keineswegs jeden Monat eine Menstruation.
Wenn Hormonpräparate nicht in Frage kommen, oder zusätzliche Sicherheit gefragt ist, bietet sich vor allem das Kondom an: Als einziges Verhütungsmittel schützt es auch vor Ansteckung mit AIDS & Co.
Eine Frau kann nur dann schwanger werden, wenn ein Eisprung bevorsteht oder gerade erfolgt ist. Die Zeitwahl-Methoden erlauben ein mehr oder minder genaues Feststellen der kritischen Tage.
Hat eine Verhütungsmethode versagt und stellt eine eventuelle Schwangerschaft keinen gangbaren Weg dar, ist der Zeitfaktor für den Erfolg einer Notfallverhütung «danach» entscheidend.
Wenn die Erotik nach der Geburt zurückkehrt, stellen sich viele Fragen: Ab wann soll ich wieder verhüten? Schützt Stillen vor Schwangerschaft? Sind Hormonpräparate schädlich für mein Kind?
Im Zusammenhang mit Sicherheit und Zuverlässigkeit wird eine Methode nach ihrer «Versagerquote» beurteilt: Wenn 100 Frauen eine Methode 12 Monate lang anwenden, entspricht die Zahl der ungewollten Schwangerschaften dem Pearl-Index.
Wie sag ichs meinem Kinde? Welche Erfahrungen werden mit dem Langzyklus gemacht? Über dies und mehr wurde in der Gesundheit Sprechstunde geschrieben.
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