Bei einem Sonnenbrand tritt rund drei bis sechs Stunden nach der Strahleneinwirkung eine Rötung und Überwärmung, eventuell auch Schwellung der Haut auf, die stark schmerzen kann.
Bei einem ausgeprägten Sonnenbrand können auch Blasen entstehen. Damit ähneln die möglichen Krankheitszeichen eines Sonnenbrandes denen einer
Verbrennung.
Schmerzhaft und schädlich
Besonders gefährdet sind Schultern, Nacken und Oberkörper. Hier kommt es einige Tage nach dem Sonnenbrand häufig zur Abschälung der oberen Hautschichten und in stärkeren Fällen sogar zur bereits erwähnten Bildung von Brandblasen. Auch die Füsse (Rist, Sohle) und das Gesicht (Nase, Ohren) sind nicht nur durch ihre exponierte Lage stark gefährdet, sie werden meist auch nicht gründlich genug geschützt.
An der betroffenen Stelle kann es noch Tage nach dem Sonnenbad zu einer allergischen Reaktion mit starkem, schier unerträglichem Juckreiz und mehr oder minder stark ausgeprägten Veränderungen der Haut kommen. Nebst den kurzfristigen Konsequenzen und vorzeitiger Hautalterung birgt jeder Sonnenbrand aber auch das Risiko, über kurz oder lang an Schwarzer Hautkrebs zu erkranken.
Wiederholte Sonnenbrände in den ersten 20 Lebensjahren erhöhen das Hautkrebsrisiko markant! Kein Risiko eingehen - erst recht nicht bei Kinderhaut
Die Bestrahlungsdauer, die beim einzelnen Menschen einen Sonnenbrand auslöst, wird vor allem vom genetisch festgelegten
Hauttyp, von der
Vorbräunung (Solarium-Bräune zählt nicht!) und von der
Intensität der UV-Strahlung bestimmt. Die Strahlungsintensität hängt unter anderem von der Jahreszeit, von der Tageszeit, vom Breitengrad, von der Höhe über dem Meersspiegel sowie vom Mass der Reflexion der Strahlung durch Wasser, Sand oder Schnee ab.
Auch unter günstigen Umständen sollte die Haut bei jedem Sonnenbad geschützt werden: Durch Sonnenschutzmittel (hohen Lichtschutzfaktor verwenden; lassen Sie sich von einer Fachperson beraten) und geeignete Kleidung. Und da die Eigenschutzmechanismen der Haut bei Kindern noch nicht vollständig ausgebildet sind, müssen Kinderhaut und Kinderaugen besonders gut und konsequent geschützt werden - im ersten Lebensjahr sollten Kinder der prallen Sonne sogar überhaupt nicht ausgesetzt werden!