Ein akuter Schmerz kann werden, wenn er über längere Zeit ungenügend oder gar nicht behandelt wird. Von chronischen Schmerzen spricht man, wenn das Schmerzgeschehen
länger als drei Monate andauert.
Je länger der Schmerz andauert, desto weitreichender sind die Auswirkungen für den Patienten. Der Schmerzpatient ist nicht nur körperlich, sondern auch seelisch schwer beeinträchtigt. Oft erleben Schmerzpatienten seitens ihrer Mitmenschen nur geringe Akzeptanz, und nicht selten werden sie zu Unrecht als Simulanten abgestempelt.
Häufige Arten chronischer Schmerzen
- Rheumatologische Schmerzen (z.B. Arthrose, Osteoporose oder Rückenschmerzen nach Bandscheibenvorfall)
- Kopfschmerzen (Migräne, Spannungskopfschmerzen, Clusterkopfschmerz)
- Neuralgien (z.B. Trigeminusneuralgie) und Nervenschmerzen (u.a. Polyneuropathie, Gürtelrose, Phantomschmerz)
- Tumorschmerzen (z.B. Knochenmetastasen)