In der der Schweiz leiden rund 20 bis 25 Prozent der Menschen im AHV-Alter an einer Schlafapnoe: an wiederholten, mehr als zehn Sekunden dauernden Atemstillständen beim Schlafen. Männer sind häufiger von Schlafapnoe betroffen als Frauen. Obstruktives Schlafapnoe-Syndrom (OSAS) / Schlafapnoe
Der Verschluss der oberen Luftwege ist Folge der stärker verringerten Muskelspannung des Rachens im , der engeren Atemöffnung bei
Übergewicht oder von angeborenen Fehlbildungen sowie der verstärkten Atemarbeit bei oder Lungenerkrankungen. Die Rachenwände werden noch stärker als beim Schnarchen durch den entstehenden Unterdruck nach innen gezogen, so dass sie sich im schlimmsten Fall völlig schliessen und es zu Atempausen kommen kann. Besonders leicht kann dies an der natürlichen Engstelle des Rachens passieren, wo Gaumensegel und Zungenwurzel nahe beieinander liegen. Von einer Apnoe spricht man bei Atempausen, die länger als 10 Sekunden dauern.
So entsteht Schlafapnoe. Die eingeatmete fliesst normalerweise ungehindert durch die Luftröhre in die Lunge (Grafik links). Bei einer Schlafapnoe blockieren erschlaffte Muskeln im Rachen sowie die Zunge (rot) die Luftzufuhr, und es kommt zu Atemstillständen. Dabei erwachen Apnoiker. Der lebenswichtige Tiefschlaf (in der Grafik Phase 3 und 4) fehlt deshalb fast vollständig.
Dieses Krankheitsbild tritt typischerweise bei Männern im mittleren Alter und mit leichtem auf und ist mit Schnarchen, vom Partner beobachteten Atempausen während des Schlafs und vermehrter Tagesmüdigkeit verbunden. Die Ursache besteht in einem immer wiederkehrenden kompletten Verschluss der Luftwege im Bereich des weichen Gaumens und des Rachens (Oropharynx) gefolgt von häufigem, kurzen Erwachen, dem so genannten arousal, an das der Schläfer sich am nächsten Morgen nicht mehr erinnern kann, da es nur drei bis 15 Sekunden dauert.
Bei ausgeprägtem Schlafapnoe-Syndrom kann es zu vielen hundert Atempausen pro Nacht kommen, dementsprechend oft werden die Betroffenen auch wach. Die Belastung für den ist enorm, denn aufgrund dieser Atempausen sinkt der Sauerstoffgehalt im Blut zum Teil drastisch ab, was zu einer Unterversorgung lebenswichtiger Organe wie
Herz und Gehirn und zum Aufwachen führt.
Upper-Airway-Resistance Syndrome (UARS) / Starkes Schnarchen
Während es beim OSAS kurzzeitig zum vollständigen Kollaps und damit Verschluss der oberen Atemwege kommt, sind die Luftwege beim Upper-Airway-Resistance-Syndrome (UARS) nur teilweise verschlossen. Auch durch den teilweisen Verschluss wird der Atemwegswiderstand erhöht. Die Folge: Es kommt zum typischen Schnarchgeräusch. Auch beim UARS treten Veränderungen der beiden Blutgase und auf, so dass der Betroffene ebenfalls häufige Weckreaktionen aus dem heraus (arousals) hat und auch tagsüber verstärkt dazu neigt, einzuschlafen.
Das starke Schnarchen dieser Personen verhindert den Tiefschlaf und damit die Erholungsphasen im .