Pneumocystis-carinii-Pneumonie

Pneumocystis-carinii-Pneumonie

(PCP)

Die Pneumocystis-carinii-Pneumonie (PCP) ist eine Erkrankung der Lungen, die durch den Schlauchpilz Pneumocystis carinii hervorgerufen wird.

Diese Pilze kommen überall in der Umwelt vor, besiedeln schon in der Kindheit das Bronchialsystem vieler Menschen und sind für Menschen mit gesundem Immunsystem harmlos. Kommt es aber zu einer Unterdrückung des Immunsystems, beispielsweise durch eine AIDS oder durch eine medikamentöse Schwächung der Abwehr (Immunsupression) nach einer Organtransplantation, kann der Erreger sich ungehindert in den Deckzellen der Lungenbläschen (Alveolarzellen) vermehren und zu einer schweren Lungenentzündung (Pneumonie) mit Beeinträchtigung des Gasaustausches führen.

Die PCP gehört deshalb zu den opportunistischen Infektionen. Unbehandelt führt die Infektion zum Tod des Patienten.
 
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