Prämenstruelles Syndrom

Prämenstruelles Syndrom

(PMS)

Bei vielen Frauen treten in den letzten Tagen des Zyklus, also vor Beginn der Regel, charakteristische allgemeine und lokale Beschwerden auf, die als prämenstruelles Syndrom bezeichnet werden.

Diese Beschwerden verschwinden mit dem Eintreten der Blutung meist; manchmal gehen sie in Dysmenorrhoe (übermässig schmerzhafte Menstruation) über. PMS tritt bevorzugt bei Frauen über 30 auf.

Bei einer Minderheit der Frauen können die Symptome zeitweilig zu Arbeitsunfähigkeit führen und die sozialen, familiären und geschäftlichen Beziehungen belasten.

Normaler Monatszyklus einer Frau
Normaler Monatszyklus einer Frau: Bis etwa zum 13. Tag steigt der Östrogen-Spiegel (blaue Kurve) an. Gleichzeitig baut sich die Gebärmutterschleimhaut auf (unten in der Grafik) und die Eizelle reift. Am 14. Tag erfolgt der Eisprung und das Östrogen sinkt ab. Im Eierstock bleibt der Gelbkörper zurück, der für die Produktion des Hormons Progesteron verantwortlich ist. Kommt es zu keiner Befruchtung der Eizelle, brennt der Gelbkörper aus und vernarbt. Dadurch sinkt der Progesteron-Spiegel ebenfalls und die Schleimhaut wird ausgestossen. Die Menstruation beginnt.
 
Lexikon Navigation
zum Thema
zum Thema
 
Werbungen