Das atopische ist eine chronische Hauterkrankung, die sich vor allem durch Hauttrockenheit sowie eine Neigung zur Ausbildung von Entzündungen der Oberhaut und Juckreiz auszeichnet.
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| | Kratzspuren in den grossen Beugen bei atopischer Dermatitis. (Foto: Universitätshautklinik der MedUni Wien) |
«Neurodermitis» ist aus den Wörtern «Neuron» (neuron = ) und «Dermatitis» (Hautentzündung; dermis = Haut; -itis = Entzündung) zusammengesetzt. Dieser Begriff wurde Ende des 19. Jahrhunderts geprägt, als irrtümlich ein Zusammenhang zwischen den Hautveränderungen und einer Entzündung von Nerven angenommen wurde. In der modernen Dermatologie wird bevorzugt von der atopischen Dermatitis oder vom atopischen gesprochen.
Unter einer Dermatitis oder einem versteht man allgemein eine Entzündung der Haut, ganz unabhängig von der Ursache. Der Begriff «» betont zusätzlich die lange Bestandsdauer (Chronizität) der entzündlichen Hautveränderungen. Weil das atopische im Wesentlichen auf einer erblichen Veranlagung beruht, können Ekzemschübe auch ohne erkennbare äussere Ursache auftreten.
Dies ist der Grund für die Bezeichnungen endogenes oder atopisches . Endogen bedeutet «von innen her kommend» (endo- = innen; -gen = herkommend). «Atopisch» bedeutet eigentlich «fehl am Platze» (a- = un-, fehl-; topos = Ort, Platz).
Die Bereitschaft (Disposition), ein atopisches zu entwickeln, wird vererbt und geht häufig mit einer erhöhten Anfälligkeit gegenüber Heuschnupfen und Bronchialasthma einher. Atopisches , Heuschnupfen und Bronchialasthma werden daher auch als atopische Erkrankungen bezeichnet. Die Häufigkeit des atopischen Ekzems hat in den letzten Jahren deutlich zugenommen, bei Kindern beträgt sie etwa 10 Prozent und gehört damit zu den häufigsten Kinderkrankheiten überhaupt.