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| | Hirnaktivität während der Aura: Bei einem Teil der Migräne-Patienten verursachen visuelle und andere Sinnesreize elektrische Aktivität, die wellenartig durch das Gehirn läuft. |
Im Gegensatz zu den vegetativen Symptomen, die den Kopfschmerz begleiten, geht die so genannte Aura als Vorbote der Attacke zeitlich voraus. Aura bedeutet «Schein» oder «Ausstrahlung» und gilt als Zeichen einer vorübergehenden Hirnfunktionsstörung zu Beginn des Migräneanfalls. Meistens treten während der Aura Sehstörungen wie Flimmern oder gezackte Lichterscheinungen auf. Auch Lähmungen, ungewohnte Sinneswahrnehmungen und Störungen von Sprache oder Gefühl kommen vor. So spüren manche Migräniker Ameisenkribbeln während dieser Phase, andere wiederum haben ein Taubheitsgefühl um den Mund herum.
Die typische Aura dauert höchstens eine Stunde. Nach ihrem Abklingen kommt es in der Regel innerhalb einer Stunde zur Kopfschmerzattacke.
Die wichtigsten Migräneformen
Man unterscheidet eine ganze Reihe von Formen der Migräne, je nach Art und Dauer der Beschwerden.