Schwarzer Hautkrebs

Schwarzer Hautkrebs

(Malignes Melanom)

Der schwarze Hautkrebs entsteht durch Entartung der pigmentbildenden Zellen (Melanozyten) von Haut und Schleimhäuten.

  Querschnitt durch Hautabschnitt mit Melanom
 
1 Hornschicht. 2 Oberhaut (Epidermis) - jede 10. Zelle ist ein Melanozyt (produziert das Farbpigment Melanin). 3 Basalzellschicht mit Melanozyten. 4 Lederhaut (Korium). 5 Unterhaut (Subkutis). 6 Fortgeschrittener schwarzer Hautkrebs (Melanom).

Das maligne Melanom ist ein bösartiger Tumor (Geschwulst) der äusseren Haut beziehungsweise der Schleimhäute.

Ein malignes Melanom entsteht, wenn pigmentbildende Zellen der Haut beziehungsweise der Schleimhaut entarten. Die normalen pigmentbildenden Zellen werden Melanozyten genannt.


Hellhäutige Menschen am stärksten gefährdet

Vom Melanom sind in der Schweiz immer mehr Menschen betroffen. Zurzeit erkranken daran ca. 1200 Personen im Jahr, je zur Hälfte Frauen und Männer. Rund 60 Prozent der Diagnosen werden vor dem 65. Lebensjahr gestellt. Speziell häufig ist das Melanom bei Menschen mit heller Haut, rotblonden Haaren, Sommersprossen und blauen Augen (Hauttyp 1 und 2).

Die Häufigkeit des Melanoms ist in den Alpenländern etwa fünf- bis sechsmal grösser als in Südeuropa.

 
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