Das Melanom ist ein bösartiger
Tumor (Geschwulst) der äusseren Haut beziehungsweise der Schleimhäute.
Ein Melanom entsteht, wenn pigmentbildende Zellen der Haut beziehungsweise der Schleimhaut entarten. Die normalen pigmentbildenden Zellen werden Melanozyten genannt.
Hellhäutige Menschen am stärksten gefährdet
Vom Melanom sind in der Schweiz immer mehr Menschen betroffen. Zurzeit erkranken daran ca. 1200 Personen im Jahr, je zur Hälfte Frauen und Männer. Rund 60 Prozent der Diagnosen werden vor dem 65. Lebensjahr gestellt. Speziell häufig ist das Melanom bei Menschen mit heller Haut, rotblonden Haaren, Sommersprossen und blauen Augen (Hauttyp 1 und 2).
Die Häufigkeit des Melanoms ist in den Alpenländern etwa fünf- bis sechsmal grösser als in Südeuropa.