Komplementärmedizin
Komplementärmedizin

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Rund um die Komplementärmedizin herrscht ein beachtlicher Begriffswirrwarr aus richtig Verstandenem, halb Gewusstem und völlig Falschem. Experten der Uni Bern und der Aeskulap Klinik Brunnen erklären kurz und knapp, was die wichtigsten Begriffe wirklich bedeuten.
Die Anthroposophische Lehre wurde anfangs des 20. Jahrhunderts von Dr. phil. Rudolf Steiner (1861-1925) begründet. Neben der Medizin umfasst sie weitere Gebiete wie Kunst, Pädagogik, biologischen Landbau, Ernährungslehre u.a.
Biophysikalische Diagnose- und Therapieverfahren sind eine wertvolle Ergänzung der ganzheitsmedizinischen Behandlung. Es sind «Energetische Kombinationstherapien».
Die Blut-Sauerstoff-Therapie arbeitet mit den existenziell wichtigen Elementen Sauerstoff und Licht: Durch ultraviolettes Licht von einer bestimmten Wellenlänge wird im menschlichen Blut aktivierter Sauerstoff gebildet.
Aus dem Jahr 500 v. Ch. stammt das Zitat des Philosophen Parmenides: «Gebt mir die Macht, Fieber zu erzeugen, und ich heile alle Krankheiten.» Tatsächlich ist Fieber eine sinnvolle Reaktion des Körpers, «ein reinigendes Feuer», wie andere Quellen sagen.
Wie die Fiebertherapie setzen auch die im Folgenden beschriebenen Hyperthermieverfahren auf die therapeutische Kraft gezielter Überwärmung. Anders als bei der Fiebertherapie erfolgt die Wärmezufuhr bei der Ganzkörperhyperthermie, der lokoregionalen Tiefenhyperthermie und der lokalen Thermotherapie jedoch passiv.
Homöopathie ist eine weit verbreitete, alternativmedizinische Methode, die der deutsche Arzt Samuel Hahnemann (1755-1843) um 1800 begründet hat. Der Begriff Homöopathie kommt aus dem Griechischen (homoios = ähnlich, pathos = Leiden) und berücksichtigt das wichtigste Prinzip der Homöopathie, das sogenannte Ähnlichkeitsgesetz.
Die Kraniosakrale-Osteopathie beschäftigt sich vor allem mit der rhythmischen Bewegung der Körperflüssigkeiten insbesondere des Hirnwassers und leitet sich ab von der Kranialen Osteopathie, die um 1920 von dem osteopathischen Arzt William G. Sutherland (Missouri, USA) begründet wurde.
Die Neuraltherapie nach Huneke ist ein Heilverfahren, das zur Behandlung gestörter Regelmechanismen eingesetzt wird. Sie benutzt hierfür zwei unterschiedliche Therapieansätze: die Segmenttherapie und die Störfeldtherapie.
Die Organotherapie beruht auf der Erkenntnis, dass viele Krankheiten von kleinsten Veränderungen in den Zellen und deren Funktion begleitet sind. Mit der Organotherapie werden Defekte in den Zellen rückgängig gemacht, indem man Komponenten aus identischen gesunden Zellen zuführt.
Ein erhöhter Ozongehalt der Atemluft bewirkt bei vielen Menschen eine Reizung des Atmungstraktes. Medizinisch hat Ozon, in der richtigen Konzentration und intravenös angewendet, indes spezifische positive Wirkungen.
Auf unserem Planeten gedeihen insgesamt mehr als 300'000 verschiedene Pflanzenarten, über 10'000 davon werden als Heilpflanzen verwendet.
Körper, Seele und Geist sind untrennbar miteinander verbunden. Frei von Fixierung auf bestimmte Krankheitsbilder versucht die Psychotherapie den Patienten in seiner Eigenart da abzuholen, wo er steht und ihm eine seinen individuellen Möglichkeiten und Bedürfnissen angepasste Hilfestellung anzubieten.
Die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) deutet Krankheitsvorgänge und -symptome als individuelle Äusserungen einer Störung der Körperharmonie. Nach dieser Betrachtungsweise fliesst die Lebensenergie (Chi/Qi) jedes Menschen in zwölf Leitbahnen - den sogenannten Meridianen - durch den Organismus.
Der Mensch lebt mit einer Vielzahl von nützlichen und schädlichen Mikroorganismen in einer natürlichen Lebensgemeinschaft. Entsteht ein Ungleichgewicht in dieser Symbiose, ergeben sich daraus Schwächungen der körpereigenen Abwehr und Störungen des Stoffwechsels.
Was Honigbienen zu bieten haben, wie Bach-Blüten wirken, was tatsächlich hinter Ayurveda steckt: Über dies und mehr wurde in der Gesundheit Sprechstunde geschrieben.
 
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