Hirnerschütterung

Hirnerschütterung

(Gehirnerschütterung, Commotio cerebri)

Unter einer Hirnerschütterung versteht man eine Hirnfunktionsstörung, die nach einem Sturz oder Schlag auf den Kopf auftritt und von einer Bewusstseinsstörung, Gedächtnislücke, Kopfschmerzen, Schwindel und Erbrechen begleitet wird.

Eine Hirnerschütterung, im Fachausdruck Commotio cerebri, ist eine Schädigung des Gehirns. Dabei kommt es durch eine äussere Gewalteinwirkung auf den Kopf zu einem kurzfristigen Ausfall von Gehirnfunktionen. Diese zeichnet sich durch eine sofort einsetzende Bewussteinsstörung aus, die wenige Minuten bis maximal eine Stunde dauern kann. Oft wird die Hirnerschütterung von Gedächtnislücken und Erinnerungsstörungen begleitet. Ausserdem können Schwindel, Kopfschmerzen, Übelkeit und Erbrechen auftreten. Bei einer Hirnerschütterung ist im Normalfall kein bleibender Schaden zu erwarten.

Die Hirnerschütterung stellt die mildeste Form des Schädel-Hirn-Traumas dar. Als Schädel-Hirn-Trauma (SHT) bezeichnet man Schäden am Kopf, die durch einen Unfall oder eine Gewalteinwirkung verursacht wurden. Neben dem leichten Schädel-Hirntrauma unterscheidet man zwei weitere Schweregrade:
  • Die Hirnprellung (Contusio cerebri) entspricht dem schweren Schädel-Hirn-Trauma.
  • Die Hirnquetschung (Compressio cerebri) entspricht dem sehr schweren Schädel-Hirn-Trauma.

 
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