Der Begriff «Verschlusskrankheit der Halsarterien» beschreibt eine Gruppe von krankhaften Veränderungen, die zur Einengung oder dem kompletten Verschluss dieser Gefässe führen.
Solche Veränderungen können alle gehirnversorgenden Schlagadern betreffen, dies sind die Halsschlagader, die äussere und innere Kopfschlagader als auch die Wirbelarterien.
Der Begriff umfasst sowohl komplette Verschlüsse dieser Blutgefässe als auch Einengungen, die aufgrund von Auflagerungen im Bereich der Innenwand entstehen.
Der Begriff «Verengung» umfasst alle Einschränkungen des Durchmessers eines Gefässes zwischen 1 und 99 Prozent. Ob eine Verengung Krankheitswert hat - also zu Zeichen der Mangeldurchblutung führt -, ist davon abhängig, ob noch andere Blutgefässe das Gebiet versorgen können.