Die Fazialisparese ist ein Funktionsausfall des Nervus facialis (Gesichtsnervs). Lähmung der Gesichtsmuskulatur im Versorgungsgebiet dieses Nervs ist die Folge
Mit dem Begriff Fazialisparese oder auch Fazialislähmung meint man einen Funktionsausfall des Nervus facialis (Gesichtsnervs). Der Nervus facialis ist der 7. Hirnnerv.
Am häufigsten ist die periphere Fazialisparese. Bei dieser Form ist der Nerv selbst geschädigt. Seltener kommt die zentrale Form vor. Die Schädigung liegt dabei innerhalb des Gehirns.
Die häufigste periphere Fazialisparese ist die so genannte idiopathische Form. Man nennt sie so, weil man bei dieser Art Fazialislähmung die Ursache nicht kennt. Sie hat nach dem Londoner Chirurgen Sir Charles Bell (1774-1842) den Zweitnamen «Bell'sche Lähmung».