Bronchitis

Bronchitis

Bronchitis ist eine Entzündung der Bronchien, also der unteren Luftwege. Hauptsymptome sind Husten, vermehrte Schleimproduktion und Auswurf. Die Erkrankung kann akut oder chronisch verlaufen.
  • Unter einer akuten Bronchitis versteht man eine akute Entzündung in den größeren verzweigten Atemwegen, den Bronchien. Sie entsteht meist im Zusammenhang mit einer Erkältungskrankheit oder einer Grippe. Die Erkrankung ist meist harmlos. Das Hauptsymptom ist der teils quälende Husten. Die akuten Infektionen der oberen Atemwege, zu denen auch die akute Bronchitis gehört, sind die häufigsten Erkrankungen überhaupt. Eine Häufung der Bronchitiden und anderer Erkältungskrankheiten findet man vor allem im Frühjahr und im Herbst.
  • Die chronische Bronchitis ist eine chronische Erkrankung der Atemwege. Die Weltgesundheitsorganisation WHO spricht von chronischer Bronchitis, wenn bei einem Patient in zwei aufeinander folgenden Jahren in mindestens drei Folgemonaten Husten und Auswurf vorkommen. Die Erkrankungshäufigkeit nimmt mit steigendem Lebensalter zu. Männer sind von der chronischen Bronchitis etwa dreimal häufiger betroffen als Frauen.
Von «chronisch obstruktiver Bronchitis» oder korrekter von chronisch obstruktiver Lungenerkrankung respektive COPD ist die Rede, wenn Atemnot hinzukommt; hier ist das Lungengewebe mitbetroffen. Zu diesem Formenkreis wird auch das Lungenemphysem gezählt.

Der Unterschied zwischen einfacher chronischer Bronchitis und chronisch obstruktiver Lungenerkrankung ist für Betroffene von grösster Bedeutung, denn COPD ist nicht heilbar und nimmt in der Häufigkeit stark zu. Es wird angenommen, dass sie bis zum Jahr 2020 die dritthäufigste Todesursache sein wird.
 
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