BMI

(Body Mass Index, Körper-Masse-Wert, Quetelet-Index)

Definition

Der Body Mass Index wurde vom belgischen Astronomen Quetelet im 19. Jahrhundert als statistische Kenngrösse entwickelt. Allgemein anerkannte Formel zur Beurteilung, ob das Gewicht in Relation zur Körpergrösse im normalen, unter- oder übergewichtigen Bereich liegt.


BMI =

Gewicht in Kilogramm

(Körpergrösse in Meter)2


Der errechnete Wert alleine lässt noch keine Rückschlüsse auf den effektiven körperlichen Gesundheitszustand zu. So weisen Sportler aufgrund der antrainierten Muskelmasse häufig einen höheren Body Mass Index auf. Ausserdem spielt die Fettverteilung am Körper eine Rolle. Als einfacher zu erhebende und verlässlichere Kenngrösse hat sich inzwischen der Bauchumfang etabliert.


Wichtige Hinweise:
  • Die Berechnung des Body Mass Index macht erst ab dem 19. Lebensjahr Sinn.
  • Sportliche Personen haben durch den Muskelaufbau häufig einen BMI über 25. In diesem Fall liegt natürlich kein Übergewicht vor.
  • Der Bereich des «Normalgewichts» verschiebt sich mit zunehmendem Lebensalter leicht nach oben. Orientieren Sie sich trotzdem an den untenstehenden Werten.
  • Sollte Ihr Body Mass Index 30 oder mehr betragen, empfehlen wir Ihnen unabhängig vom Alter, Ihren Hausarzt oder einen Adipositas-Spezialisten zu konsultieren, um die Ursachen abzuklären und geeignete Massnahmen zu prüfen.

Beurteilung BMI Risiko von übergewichtsbedingten Erkrankungen
Untergewicht -19 keines, dafür untergewichtsbedingte Erkrankungen
Normalgewicht 19-25 durchschnittlich
Übergewicht 25-30 erhöht
Adipositas Klasse I 30-35 deutlich
Adipositas Klasse II 35-40 hoch
Adipositas Klasse III 40+ sehr hoch
 
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