Thema der Spezial-Sendung
- Wenn Gelähmte wieder gehen können
Forschung schafft Hoffnung
Es ist eine der grössten Herausforderung in der Medizin: Gelähmte Patienten sollen lernen, wieder mobil zu werden, etwa nach einem Schlaganfall, einer Querschnittlähmung oder einem Schädel-Hirntrauma. Die Sendung «Gesundheit Sprechstunde» behandelt dieses Thema in einer Spezialsendung. Gezeigt wird die Entwicklung und Anwendung von Bewegungsrobotern, im Rahmen eines vom Schweizerischen Nationalfonds unterstützten Forschungsprojekts der ETH und der Universität Zürich.
Als Unterstützung in der Neurorehabilitation haben Forschungsteams der Zürcher Hochschulen in Zusammenarbeit mit der Universitätsklinik Balgrist die Bein- und Armbewegungsmaschinen «Lokomat» und «Armin» entwickelt. Das Team von Prof. Robert Riener vom Labor für Sensomotorische Systeme verspricht sich grosse Fortschritte in der Mobilisierung von Behinderten. Entsprechende klinische Studien weisen vielversprechende erste Resultate vor.
Die Sendung zeigt, wie Mensch und Maschine sinnvoll zusammenarbeiten, Laufen und Greifen werden spielerisch und interaktiv trainiert. Beispielsweise beim elfjährigen Florian, Patient im Rehazentrum für Kinder und Jugendliche in Affoltern. Durch eine frühkindliche Hirnschädigung leidet er an Bewegungsstörungen und sitzt im Rollstuhl. Mit dem Roboter «Lokomat» lernt er das Gehen – und spielt gleichzeitig am Computer.
Oder eine junge Frau, deren Arm nach einem Skiunfall gelähmt ist. Sie trainiert mit «Armin» und hofft, dass ihr Gehirn durch die ständigen Bewegungen die Abläufe wieder erlernt.
Ausstrahlung der Sendung
Samstag, 2. Januar 2010, 18:10 auf SF 1
Wiederholungen:
Sonntag, 3. Januar, 09:25 auf SF 1
Montag, 4. Januar, ab 07:10 bis 12:50 auf SF info
Samstag, 9. Januar, 15:30 und 17:30 auf SF info
| Die Moderatorin und der Co-Moderator werden eingekleidet von |   |