Komplementärmedizin
Komplementärmedizin
Körper, Seele und Geist sind untrennbar miteinander verbunden. Frei von Fixierung auf bestimmte Krankheitsbilder versucht die Psychotherapie den Patienten in seiner Eigenart da abzuholen, wo er steht und ihm eine seinen individuellen Möglichkeiten und Bedürfnissen angepasste Hilfestellung anzubieten.

Auch wenn er seine gesundheitlichen Einschränkungen allein körperlich erleben sollte, kann die Psychotherapie ihm helfen, seelische Zusammenhänge mit der vermeintlich nur körperlichen Krankheit aufzudecken und somit energetische Blockaden zu lösen. Die Psychotherapie hilft auch bei schicksals-schwerem Leiden einen tiefern Sinn erleben zu lassen, diesem Raum zu geben und so Unabänderliches besser in das Leben zu integrieren.

Ein Akzeptieren dessen, was ist, hilft immer, ein zufriedeneres, erfüllteres Leben zu führen. Je mehr innere Öffnung geschehen kann, desto eher können Krankheiten, Beschwerden und Probleme zu einer seelisch-geistigen Entfaltungsmöglichkeit werden und uns näher zu unserem eigentlichen Wesen führen. In der Psychotherapie versteht man demzufolge die Hilfestellung nicht in zudeckender, sondern in einer enthüllenden, das innere Wachstum fördernden Weise.

Besonders häufig angebotene Therapiemethoden
  • Verarbeitende Gesprächstherapie
  • Prozessorientierte Psychotherapie
  • Psychokinesiologie nach Dr. med. Dietrich Klinghardt
  • Entspannungsverfahren
  • Meditative Übungen
  • Gestalterischer Ausdruck in Klang, Rhythmus, Bewegung, Farbe, Modellierton
  • Sterbebegleitung

Weitere Methoden in der Kindertherapie
  • Vielfächerige Spieltherapie
  • Kreatives Gestalten über Sandkasten, Bewegung, Modellierton, Rollenspiel usw.
  • Spielerisches Fördern von Konzentration, Ausdauer und innerer Beweglichkeit usw.
  • Gespräche mit Eltern, Lehrern oder anderen wichtigen Bezugspersonen
  • Allgemein Führen des Kindes durch Übermittlung von Freude, Interesse, Begeisterung und Faszination

Prozessorientierte Psychotherapie am Beispiel der Awareness-Release-Technique
Die prozessorientierte Psychotherapie ist eine Form von psychoenergetischer Therapie, wo in sensibler kreativer Weise erlebnismässig z.B. auf ein akutes Gefühl, Problem oder auch Körperschmerzen eingegangen wird. Dabei folgt der Patient in freier Art den dazu empfangenen inneren Bildern und Sensationen, die parallel meist in bestimmten Körperregionen erlebt werden. Über verschiedene Wege geht es um die langsame von innen kommende Transformation, um eine Art von nicht intellektueller Bewusstwerdung und schliesslich um ein erkennendes, befreiendes Loslassen der entsprechenden Blockade oder Einengung. Gelingt dies, wirkt sich dies häufig in einem Freiwerden von ungeahnten positiven Energien aus, löst spontan ein besseres seelisches und körperliches Wohlgefühl aus und wird häufig als eine Öffnung für neue Wege erlebt.

Dabei stellt die Awareness-Release-Technique nur eine von verschiedenen Varianten von prozessorientierter Psychotherapie dar. Das Gemeinsame an den verschiedenen Methoden ist das prozesshafte transformative Sich-hindurchtasten, ein Durchleben, das ganz aus der Tiefe heraus geschieht (im Gegensatz zu gemacht werden) und oft nur weniger Worte bedarf

Psychokinesiologie nach Dr. med. Dietrich Klinghardt
Die Psychokinesiologische Therapie ist eine prozessorientierte Psychotherapie. Sie setzt dort an, wo seelisches und körperliches Erleben engstens miteinander verknüpft sind und seelische Erlebnisse körperliche «Eindrücke» hinterlassen oder umgekehrt. Über das Körpergedächnis werden unerlöste seelische Konflikte mittels des Armtestes über das autonome Nervensystem ins Bewusstsein gehoben. Durch bestimmte Techniken wie Benutzung von Farbbrillen, Augenbewegungen, Klopftechnik und anderem werden solch unverdaute Konflikte bei gleichzeitiger Konfrontation mit der damals problemhaften Situation sogenannt «entkoppelt» (erlöst).

Auf Bedrohung reagiert schon ein Kleinkind mit ihm möglichen Abwehrmechanismen. Zum Problem wird es aber, wenn die in der Not oder im Schmerz spontan entwickelten Schutzmechanismen inadäquat weiter gepflegt werden, nachdem die Gefahr schon längst vorbei ist. Solche Schutz- und Abwehrmechanismen – mit jeder Wiederholung tiefer «eingeübt» – können sich über die Jahre zu tiefsitzenden, einengenden und später krankmachenden Denk- und Verhaltensmustern entwickeln. Gelingt eine tiefgreifende Entkopplung von solchen seelischen Konflikten, sind die oftmals über lange Jahre gepflegten Abwehrmechanismen und Glaubensmuster aufgelöst oder zumindest gelockert. Der Patient weiss zwar noch um das früher erlebte Trauma - oder was auch immer es war - kann es aber eher dort stehen lassen, wo es zeitlich in seiner Lebensgeschichte hingehört. Dadurch kann er Gegenwärtigem, das bisher mit ähnlichen früheren schmerzhaften Erlebnissen in Resonanz ging, ohne (oder mit weniger) Altlast des früher Erlebten aus der gegenwärtigen Situation heraus freier und kreativer begegnen. Auch körperliche Beschwerden können damit eine überraschende Besserung erfahren, manchmal bereits nach einer Behandlung.
 
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